Im Reich der Sonnenschweine - Biohof Labonca

"Ein Schwein muss man haben"

Wie oft in einem Menschenleben haben wir diesen Ausspruch schon gesagt? Manchmal nur einfach nebenher, dann wieder ganz bewusst, wenn wir wirklich "Schwein gehabt haben."

Der sooft abgenützte Ausspruch bedeutet nichts anderes, als Glück gehabt. Und da müsste das Ehepaar Hackl in Burgau in der Oststeiermark ihr ganzes Leben lang Glück haben, denn die beiden sind "Chefs" von rund 500 Schweinen.

Das Team von bustiger darf die "Schweinerei" während eines Weidegangs besuchen. In der warmen und vor allem trockenen Jahreszeit von März - Ende Oktober dürfen Gruppen jederzeit einen Einblick in diese faszinierende Welt der Sonnenschweine werfen. Für Privatpersonen und kleine Freundesrunden gibt es in dieser Zeit jeden Freitag und Samstag um 13.00 eine Privatführung mit anschließender Verkostung.

Das Team von bustiger ist in Wien bei Eisregen losgefahren, über den Wechsel in strömenden Regen unterwegs gewesen und hatte alle Hoffnung auf einen schönen Ausflug bereits aufgegeben, bis wir im Reich der Sonnenschweine angekommen sind.

Während unseres Besuches komme ich mir vor wie wenn wir die Rollen getauscht hätten. Wir Menschen stehen auf einer kleinen Fläche vor den hölzernen Weidezäunen und die Schweine erfreuen sich an über 250.000 m2 Fläche. Wohin das Auge reicht ist Freiland für die Sonnenschweine, die sich hier das ganze Jahr im Freien aufhalten.

Im Matsch sich suhlen steht bei den Schweinen an der Tagesordnung. Habt ihr gewusst, dass Schweine sich in der kalten Jahreszeit im Freien sauwohl fühlen, aber bei Temperaturen über 15 Grad unruhig werden? Schweine können nicht schwitzen, daher sind kühle Suhlen lebensnotwendig.

Wir verlassen die Schweinerei und fahren zum Weideschlachthof. Bei all den herzigen Ferkeln sollten wir nicht übersehen, dass Schweine schon seit jeher Nutztiere sind. Das Wienerschnitzel vom Schwein gehört einfach auf die Speisekarte.

Der Weideschlachthof, der einzige in Österreich, sorgt für eine angstfreie und tierschutzkonforme Schlachtung. Einige Tage vor der Schlachtung leben die Tiere direkt neben dem Schlachthof, schlafen und fressen daneben und vergnügen sich auf 8.000 m2.

Für einen Moment bin ich versucht meine bekennende Liebe zu Schweinsbraten über den Haufen zu werfen und in Zukunft von Speck und Salami meine Finger zu lassen.

"Wir legen Wert, dass die Betäubung zu einem Zeitpunkt passiert, in dem sich das Tier frei und sicher fühlt. Dies ist durch unser Betäubungssystem im Fressbereich gewährleistet. Fleisch von angstfrei betäubten Tieren hat nachweislich eine längere Haltbarkeit, ein deutlich besseres Wasserhaltevermögen und vor allem bessere Voraussetzungen, um zu einem delikaten Fleischstück zu reifen", erklärt uns Herr Hackl und in meinem Geist verdrängt gerade ein Stück Speck den Salat.

Nicht umsonst wird Labonca international mit diversen Preisen für artgerechte Haltung, Tierschutz, Fleischqualität und mehr ausgezeichnet.

Labonca ist sicher, transparent und ehrlich. Kein Funken Überheblichkeit schwingt in den Worten von Herrn Hackl, wenn er von seinen weltweiten Erfolgen, seinen Auftritten im TV, seinen Auszeichnungen, den Artikeln über ihn in diversen Fachzeitschriften und demnächst der Möglichkeit mit Starkochs aufzutreten erzählt. Für ihn steht das Wohl der Schweine an erster Stelle. Er hat nichts zu verstecken, gibt auf alle Fragen eine ehrliche Antwort und erklärt sachlich und kompetent die Unterschiede zwischen Mast- und Biohaltung sowie dem Leben seiner Sonnenschweine.

Sein Ziel ist die Bewusstseinsbildung, dass Fleisch nicht auf Bäumen wächst, sodann gepflückt wird und abgepackt ins Supermarktregal kommt. Besonders für Schulklassen eignet sich ein Besuch. Und für jeden Verbraucher, der sich immer wieder ärgert, warum die Fleischstücke in der Pfanne kleiner werden. Dazu gehört auch die buslady, die hin und wieder für das bustiger-Team fluchend in ihrer Zauberküche steht. Bei mir werden die Stücke nicht nur kleiner, sondern meist auch zu Kaugummi, im schlimmsten Fall zu Wurfgeschossen, die jeden Kugelwerfer auf das Siegespodest helfen würden. Bei unserem Besuch wird mir gerade klar, wo die Unterschiede in der Fleischqualität liegen.

So ein reiner Speck ist nur von bester Qualität ein kulinarischer Hochgenuss. Wer kennt nicht, den berühmten Kaugummispeck? Dieser hier ist mürbe und zergeht wahrhaft auf der Zunge.

Neben Frischfleisch bietet der Hofladen in Burgau auch fertige Wurstwaren. Immerhin kann ein Schwein von der Schnauze bis zum Schwanz verarbeitet werden.

Ab einem Einkaufswert von EUR 90,00 wird mittels einer ausgeklügelten Zustellgarantie der österreichischen Post binnen 24 Stunden in wiederverwertbaren Frische-Boxen gratis in ganz Österreich zugestellt. Mehr Infos dazu findet ihr im Online-Shop.

Gewerbebetriebe aus dem Bereich der Hotellerie und Gastwirtschaft haben die Möglichkeit sich dem attraktiven "nose to tail"-Konzept anzuschließen. Infos bei Labonca.

Ein besonders attraktives Angebot ist der sogenannte Labonca-Genuss-Schein. Wo sonst gibt es 5,2 % Zinsen p.a.? Bei Interesse fragt bei Labonca an.

Für die gestresste Hausfrau, wie die buslady, gibt es bereits fertige Speisen von bester Qualität.

Stimmt, liebe Leser und Leserinnen, jetzt habt ihr uns erwischt. Bis jetzt habe ich euch verschwiegen, dass sich neben den Sonnenschweinen noch die Labonca Bergschecke, die seltenste und älteste Rinderrasse Österreichs auf den Weideflächen wohl fühlt. Und die Eier legen die Les Bleus-Hühner.

Rund 2 - 2 ½ Stunden Zeit sollten Gruppen auf alle Fälle für die Begrüßung, die Fahrten auf die Weiden, zum Ferkelgarten, zum Weideschlachthof, zur Verkostung sowie zum Einkauf veranschlagen.

Liebe Kollegen und Kolleginnen, keine Panik! Alle Zufahrten von der buslady getestet - alle ohne steckenbleiben zu befahren! Die Führungen sind in der warmen Zeit und die Gäste wandern auf befestigten Wegen. Solltet ihr danach dennoch etwas den Bus aussaugen und auswaschen müssen, weil sich ein paar Gäste mit den neugierigen und freundlichen Schweinen zu gut verstanden haben, flüstere ich euch etwas ins Ohr: Für Busfahrer und Busfahrerinnen gibt es ein kleines Jausenpackerl von Labonca - da greifen wir doch dann alle gerne mal zum Putzzeugs. Keine Angst, ich behaupte jetzt nicht, dass unsere Berufsgruppe bestechlich ist, aber freuen tun wir uns doch - eure buslady...

Kommen wir zurück zu den Schweinen, die, wie schon erwähnt das ganze Jahr auf den Weiden leben. Der Biohof Labonca-Rundweg kann jederzeit erwandert werden. Der Weg ist eben und kinderwagentauglich.

Neben Labonca am Hauptplatz gibt es ausreichend gratis Parkplätze, auch für Busse. Der gut beschilderte Rundweg ist gemütlich eine Stunde Gehzeit. Bei Begleitung von Kindern und Fotoapparat würde ich persönlich noch mindestens eine Stunde dazu rechnen. Im Shop gibt es eine kleine Wanderkarte gratis zum Mitnehmen.

Beim Ferkelgarten, der am kurzen Weg in rund 15 Minuten erreicht wird, gibt es auch einen Picknick-Platz. Für die Sonnenhungrigen in der Busgruppe empfiehlt sich ein Besuch im angrenzenden Schlossbad. So lässt sich entspannend auf die Wandergruppe warten, die vielleicht noch einen Blick in die Wallfahrtskirche Maria Gnadenbrunn wirft.

Für kulturinteressierte Gäste bietet sich ein kleiner Rundgang durch das ehemalige Wasserschloss an.

Durch die ideale Lage von Burgau kann der Tagesausflug mit vielen weiteren Ausflugszielen in der Oststeiermark kombiniert werden. Gerne erstellt CÄSAR-Bus ein Programm.

Natürlich bietet sich die Region Burgau ebenso für kurze und lange Urlaubstage an, Thermen in der Umgebung laden zum Erholen und Übernachten ein, wie z.B. die Heiltherme Quellenhotel Bad Waltersdorf. Außerdem kleinere Hotels und Privatpensionen.

Langsam heißt es Abschied nehmen. Walter ist schon beim Gustieren im reich gefüllten Kühlregal. Besonders toll finde ich, dass wir hier auf zwei bereits bestehende bustiger-Partner, nämlich SONNENTOR und die Hofkäserei Deutschmann treffen.

Unsere Reise geht zu Ende, wir machen uns auf die rund 150 KM nach Wien. In meinem Kopf dreht sich alles um Schweine, während Walter neben mir genüsslich in sein Jausenbrot beißt und mir über die Herkunft des Namens Labonca, die Rassen der Sonnenschweine sowie über weitere Feinheiten des Biohofes und seine persönlichen Eindrücke erzählt.

Sorry liebe Leser/innen, ihr müsst selbst zu Herrn Hackl und seiner Schweinerei fahren und die Führung miterleben, denn ich kann die Fragen nicht weiter beantworten.

Nein, ich bin jetzt nicht schreibfaul, auch wenn im Rohr gerade die Spareribs vor sich hinbrutzeln, aber ich habe von Walter auf der Heimfahrt leider nur noch schmatz-schmatz-schmatz verstanden...

Das Rezept für die Team bustiger-Spareribs findet ihr bei den Rezepten.

Kontaktdaten:

Firma:                  Biohof Labonca

Ansprechperson: Frau Andrea Spulak

Adresse:               Hauptplatz 6, 8291 Burgau

Telefonnummer: 03383/3349

Mailadresse:         office@labonca.at

Weitere interessante Infos zu unserem Partner:

Busparkplatz: ja

Stufen: nein

Barrierefrei: ja

Behinderten-WC: ja

Wickelraum: nein

Hunde: ja

Gastronomie: ja, Freitag und Samstag warme Küche, sonst div. Schmankerl und Getränke, im Ort aber zwei Gasthäuser, die gerne Gruppen bewirten

Einkaufsmöglichkeit: Hofladen (Frischfleisch, Speck, Käse, Brot, Gemüse, div. Bioprodukte uvm.)

Ausflugsplanung: Ja

Seminarlocation: nein

Kinderspielplatz gleich ein paar Meter weiter

Fremdsprachen: nur mit Dolmetsch aufgrund der Fachbegriffe

Voucher: ja

Mit freundlicher Fotogenehmigung von unserem bustiger-Partner. Bezahlte Werbeeinschaltung. Text: Renate Stigler nach Angaben des Partners, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu