ORANGENGUGELHUPF nach BUSTIGER

Heute dürft ihr mal einen Blick hinter die bustiger-Kulissen werfen und unsere Vorlieben näher kennenlernen.

  • Unser Walter ist das Schleckermäulchen bei bustiger und bei Mehlspeisen im siebten Himmel.
  • Nun, die Chefin Renate ist so mancher Köstlichkeit auch nicht abgeneigt, was man ihr an den Hüften sehr gut ansehen kann.
  • Franz ist eher wählerisch bei Süßem, aber wenn die Chefin selbst Hand an legt, dann greift auch er gerne zu.
  • Und unser Maskottchen Samir? Der ist ein wahrer Mehlspeistiger. Manchmal haben wir das Gefühl, er kann schneller fressen als "baff" sagen.

So ist es wieder einmal an der Zeit, dass sich die buslady und bustiger-Chefin in die Zauberküche stellt und die von ihrem Schatz neu erhaltene Gugelhupfform ausprobiert.

Was verwendet wurde? Wie er entstanden ist? Und wie er geschmeckt hat? Ob er in der neuen Form endlich einmal zu einem wahren Meisterwerk wurde?

Schaut selbst bzw. probiert unseren gesunden Orangengugelhupf aus.

Heute dürft ihr mal einen Blick hinter die bustiger-Kulissen werfen und unsere Vorlieben näher kennenlernen.

Zutaten:

  • 250 gr. glattes Mehl von der Traussner Mühle
  • 170 gr. Zucker (buslady nimmt Staubzucker, wer es süßer möchte kann mehr nehmen)
  • 3 Freilandeier
  • 100 gr. Bauernbutter - einwenig Butter mehr zum Einreiben der Form
  • 2 Orangen
  • 130 gr. Schlagobers (war etwas mehr, da noch Reste da waren)
  • 1 Prise Backpulver (die buslady nimmt Weinsteinpulver)
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakao (wer möchte kann Schlaukakao mit Zimtgeschmack von Sonnentor nehmen)
  • Und geriebene Nüsse für die Auskleidung der Form sowie eine halbe Handvoll in den Teig

Hinweis: Wer eine Nussallergie hat: ihr könnt auch Mohn nehmen. Oder Mandelstückchen. Es gingen auch Kürbiskernsplitter von Kürbiskernen von Labugger. Oder einfach ganz normale Semmelbrösel. Oder gar nichts. Der Phantasie sind sicher keine Grenzen gesetzt.

Was braucht ihr noch?

  • Einen Backofen (naja, wäre echt ein wichtiger Bestandteil)
  • Ein paar Schüsseln für "mise en place"
  • Eine große Schüssel zur Teigproduktion
  • Eine Gugelhupfform (natürlich auch gerne andere Formen)
  • Eine Teigspachtel
  • Ein Schneebesen (oder für moderne Köche/Köchinnen eine Küchenmaschine)
  • Eine Küchenwaage
  • Ein Gmunder-Keramik-Teller für den fertigen Gugelhupf und weitere Teller zum Aufteilen
  • Und ein paar Kleinigkeiten, die muss aber jeder selbst wissen wie Löffel, Holzstäbchen für die Backprobe, Schälmesser für die Orange, eine Möglichkeit die andere Orange auszupressen und dgl.

Habt ihr alles wie die Profiköche "mise en place" gemacht? Also alles abgewogen und einzeln vorbereitet? Sind Butter und Eier zimmerwarm?

Dann heizt den Backofen auf 175 Grad auf.

Und los geht es:

Eine Orange schälen, die weiße Haut weg und das Innenleben klein schneiden. Saft auffangen.

Die 2. Orange auspressen.

In einer großen Schüssel Butter mit Zucker schaumig rühren. (nachdem die buslady keine Küchenmaschine hat, mache ich alles mit einem großen Schneebesen, ist zwar eine Spielerei, aber bei zimmerwarmer Bauernbutter, die ohnehin etwas wässrig ist, geht es recht gut)

Nach und nach Eier einrühren (im Ganzen, und wenn möglich ohne Schale. Kann aus Erfahrung sagen, dieser "Knuspereffekt" kommt nicht sehr gut an), die geschnittene Orange und den Saft der anderen Orange dazu. Rühren. Rühren. Das Schlagobers dazu und rühren. Rühren. Rühren.

Wenn alles schon gut gemischt ist - Mehl, Backpulver und Salz einrühren. (Geschickt ist es die 3 Dinge schon vorher zu mischen)

Weiter rühren bis ein glatter Teig entsteht.

Dann die Gugelhupfform gut einbuttern und mit geriebenen Nüssen einreiben. Restliche Nüsse in den Teig.

Einen Teil des Teigs in die Form geben, in den restlichen Teil die 2 EL Kakao einrühren.

Dann den Kakao-Teig über den hellen Teig in die Form geben. Ich habe dann einfach mit einer Teigspachtel die beiden Teiganteile etwas durcheinander gemischt.

Und ab in die Wärme. Zwischen 40 und 45 Minuten heißt es nun warten. Samir ist bei uns exakt 45 Minuten vor dem Fernseher gesessen - äh vor dem Backofen natürlich.

Dann hat er mit dem Stäbchen die Probe gemacht und durch die Wohnung gebrüllt: "Mutti, Gupf ist fertig!"

Noch etwas auskühlen lassen, dann auf ein Gmundner-Keramikteller stürzen. Und siehe da! Die neue Form hält was sie verspricht. Er ist einmal nicht sitzen geblieben.