PUTENCURRY


"Esst ihr eigentlich nie gesund?", fragte mich letztens eine Kundin und musterte mich argwöhnisch von oben bis unten.

Nun ja, von der Chefin von BUSTIGER sowie den männlichen Teammitgliedern ist nun mal viel da. Wir könnten sagen, dass wir eine breite Erscheinung sind.

Nach dem anregenden Gesundheitsgespräch, so lebhaft präsentiert, dass ich bemühen musste nicht einzuschlafen, lies mich das Thema aber dennoch nicht mehr los. Also war ich einkaufen.

Zutaten Putencurry:

  • Putenfleisch (400 gr) geschnetzelt
  • 2 Karotten - geputzt
  • 2 Jungzwiebel - geputzt
  • Knoblauch - geschält
  • Currypulver
  • Hühnersuppe (die habe ich schon portioniert in einem Eiswürfelbehälter eingefroren)
  • Etwas Schlagobers
  • Tiger-Reis

Richtig gelesen, Tiger-Reis, wie kann es bei BUSTIGER anders sein? Den Reis habe ich in einem ASIA-Shop gesehen und musste zu Ehren von BUSTIGER eingekauft werden. Seit dieser Zeit haben wir immer den Tiger im Haus, und den nicht nur in Form unseres BUSTIGER-Maskottchens Samir.

Und das Currypulver hatte ich noch aus München, als wir für die BUSTIGER-Partner am Reiseworkshop als Aussteller fungierten. Gleich neben der Veranstaltungshalle war ein riesengroßes Gewürze-Geschäft eines sehr bekannten deutschen Kochs. Keine Ahnung, weshalb ich die 3er-Packung Currypulver kaufen musste. Vielleicht dachte ich damals, ich kann damit meine Kochfähigkeiten ausbauen. Auch egal, nun konnte ich das Pulver endlich einsetzen.

Ich war stolz auf mich und klopfte mir auf die Schultern. Das gesunde Essen konnte starten. In voller Vorfreude auf meine männlichen Team-Mitglieder schnippelte ich Zwiebel, Karotten und Knoblauch klein. Dann stellte ich den Reis zu.

Nach einiger Zeit ging es weiter: Das Fleisch in einem heißen Ölbad, natürlich nur sehr wenig davon, scharf anbraten. Gespannt schaute ich zu, während das Fleisch sich wie auf einer Saunabank fühlte und Farbe annahm. Ehe es von einem EU-Beamten beschlagnahmt werden konnte, weil es auf irgendeiner Farbtabelle in der dunklen Ecke der Verbote aufschien, nahm ich es aus der Pfanne und stellte es auf die Seite.

Dann folgte Zwiebel in den Bratenrückstand. Als er glasig war, zog ich die Pfanne von der heißen Herdplatte um das Currypulver unterzurühren. Pfanne zurück auf die Hitze, Karotten und Knoblauch dazu. Etwas anschwitzen. Danach etwas Hühnersuppe dazu - 3 Würfel haben uns gereicht.

Das Fleisch durfte auch wieder in die Wärme. Dann noch einen Schuss Schlagobers dazu und bei niedriger Stufe ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen den Tisch decken und die Herren zu Tisch rufen. Sicherheitshalber ein Schlückchen feines Stiegl dazu.

Nun, die gesunde Mahlzeit kam gar nicht so schlecht an. Ich bin mir nur noch nicht sicher, was sie gemeint haben, also ich hörte: "Aber zu oft brauchst das jetzt nicht machen!"

Derweil war es gar nicht soviel Arbeit....

Wir wünschen MAHLZEIT!!!